Voraussetzungen, Zeitpunkt, Dauer

Voraussetzungen: Sie benötigen mindestens 45 ECTS zur Praktikumsanmeldung (d.h. bei Vertragsabgabe) und mindestens 70 ECTS zum Antritt des Praktikums. Hierbei bleiben ECTS-Kreditpunkte, die durch die Belegung allgemeinwissenschaftlicher Wahlpflichtfächer vor dem vierten Studiensemester erworben wurden, unberücksichtigt.


Zeitpunkt: Das Praktikum kann grundsätzlich im vierten oder fünften Studiensemester absolviert werden. Eine Verschiebung ins sechste Semester ist nicht zu empfehlen, da für die Zulassung zur Bachelorarbeit der erfolgreiche Abschluss von Praktikum und Abschlussbericht erforderlich ist. Die dafür erforderlichen ECTS-Punkte erhalten Sie erst, wenn auch das Abschluss-PBLV erfolgreich absolviert ist und Ihr Praktikumszeugnis anerkannt wurde, was nicht sofort nach der Abgabe geschieht. Zudem sollten Sie in den vorgerückten Semestern Ihre im Praxissemester erworbenen Kenntnisse einbringen können.


Frühestmöglicher Beginn für das Pflichtpraktikum ist der Tag nach der Notenbekantgabe. Das Pflichtpraktikum kann im Ausnahmefall vorher angetreten werden, Tage zwischen Antritt des Praktikums und der Notenbekantgabe (Erreichen von 70 ECTS) zählen dann als freiwilliges Praktikum.


Dauer:


Studienbeginn vor WS 2018/19: Das Praktikum umfasst insgesamt einen zusammenhängenden Zeitraum von netto mindestens 18 Wochen ohne die praxisbegleitenden Lehrveranstaltungen. Die maximale Dauer für das Pflichtpraktikum beträgt 20 Wochen (diese beiden zusätzlichen Wochen sind zulässig insofern der PBLV-Abschlussblock innerhalb des Praktikums absolviert wird und weitere Fehltage durch Krankheit/Urlaub 1 Woche nicht überschreiten).


Studienbeginn ab WS 2018/19: Das Praktikum umfasst insgesamt einen zusammenhängenden Zeitraum von netto mindestens 20 Wochen ohne die praxisbegleitenden Lehrveranstaltungen. Die maximale Dauer für das Pflichtpraktikum beträgt 22 Wochen. Die Pflichtpraktikumsdauer von 22 Wochen darf nur überschritten werden, wenn der PBLV-Abschlussblock während des Praktikums abgeleistet wird und zusätzlich mehr als 6 Tage Urlaub gewährt werden. In diesem Fall sind maximal 22 Wochen plus die über 6 hinausgehende Zahl von Urlaubstagen genehmigungsfähig. Sollte 1 Woche Fehlzeit durch Krankheit überschritten werden, beachten Sie bitte den folgenden Absatz.


Wenn die Gesamtdauer eines Inlandspraktikums die maximale Bruttozeit überschreitet, so ist diese zusätzliche Praktikumszeit freiwillig; damit gelten die Sozialversicherungspflicht sowie der Mindestlohn. Für das freiwillige Praktikum schließen die Studierenden einen zweiten Vertrag mit dem Unternehmen ab, der von der Hochschule nicht unterzeichnet wird. Bei Auslandspraktika ist die Unterscheidung in freiwilliges und Pflichtpraktikum auch bei längerer Dauer als 20 Wochen nicht notwendig.


Fehlzeiten: Urlaub ist normalerweise während des Praktikums nicht vorgesehen. Seitens der Ausbildungsstelle kann aber eine kurzfristige Freistellung aus persönlichen Gründen gewährt werden. Fehlzeiten (Krankheit, Betriebsurlaub, persönliche Freistellung) müssen nachgeholt werden, normalerweise sofort nach Ablauf der vertraglich vereinbarten Ausbildungszeit. Ist schon im Vorhinein absehbar, dass es Fehlzeiten geben wird, dann empfiehlt es sich, den Ausbildungsvertrag länger abzuschließen. In besonders begründeten Ausnahmefällen kann bei kurzfristiger Unterbrechung von der Nachholung abgesehen werden. Gesetzliche Feiertage gelten nicht als Fehlzeiten, eine zweiwöchige Schließung über Weihnachten beispielsweise hingegen schon.


Anrechnung: Das Praxissemester ist ein wichtiger Bestandteil des Bachelorstudiums und kann daher auch bei mehrjähriger Praxiserfahrung oder Ausbildung nicht erlassen werden.


Hinweis: Die Vorrücksperre von 160 ECTS zur Anmeldung der Bachelorarbeit umfasst das absolvierte Praktikum sowie den Einführungs- als auch Abschluss-PBLV