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EU-Projekt Alpshealthcomp

Diplomarbeiten

Im Rahmen des Projekts Alpshealthcomp schreiben Studierende der Fakultät Tourismus ihre Diplomarbeit, leisten somit einen aktiven Beitrag und sammeln wertvolle Erfahrungen.


Abgeschlossene Arbeiten:


Christiane Buchner: „Erfolgsfaktoren im Wellness-Tourismus – Eine empirische Analyse der Hotellerie im Alpenraum“


Abstract:


Im Jahr 2004 wurde das von der Europäischen Union im Rahmen des Interreg III B Alpenraumprogramms geförderte länderübergreifende Projekt »Alpshealthcomp« ins Leben gerufen, dessen Ziel es ist, ein umfassendes Netzwerk zur nachhaltigen Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Alpenraumes als Gesundheits- und Wellness-Destination zu schaffen. Die Hotellerie wird hierbei als wesentlicher Bestandteil der Angebotsinfrastruktur gesehen. Im Folgenden werden – nach einer Aufarbeitung der notwendigen theoretischen Grundlagen – Angebots- und Nachfrage-Merkmale auf dem gegenwärtigen Wellness-Tourismus-Markt beschrieben sowie Ansätze der empirischen Erfolgsfaktorenforschung vorgestellt und diskutiert. Anschließend werden die Faktoren dargestellt, die für anhaltenden Erfolg von Wellness-Hotels im Alpenraum bestimmend sind. Zu deren Identifizierung wurde ein Interview-Leitfaden als Befragungsinstrument ausgearbeitet, mit dessen Hilfe Inhaber von Wellness-Hotels befragt wurden. Absicht der Arbeit, die Interessierten aus der Branche als Informationsquelle dienen soll, ist es, Erfolgspotenziale speziell für dieses Tourismus-Segment aufzuzeigen.


Marion Welzel: „Die Means-End-Chain-Analyse“ – Ein Verfahren zur Erklärung von Kaufentscheidungsprozessen im Tourismus


Abstract:


Gesundheits- und wellnessorientierte Urlaubsformen haben in den vergangenen Jahren einen besonderen Aufschwung erlebt und sich zu einem festen Bestandteil im Tourismus entwickelt. Was motiviert jedoch Touristen dazu, einen Gesundheits- und Wellnessurlaub in den Alpen zu verbringen? Die Reiseverhaltensforschung untersucht unter anderem die Frage nach dem „Warum“ des Reisens und der Reiseentscheidung. Sie stützt sich dabei auf die Erklärungsansätze der Konsumentenforschung.Die „Means-End-Chain-Analyse“ mit der Laddering-Technik ist ein qualitativer Verfahrensansatz der Konsumentenforschung. Mit dieser Methode erhält man Einblicke in die kognitive Wissensstruktur von Konsumenten und ermittelt dabei dominante Verbindungen zwischen konsumrelevanten Produktmerkmalen, maßgeblichen Nutzenaspekten und persönlichen Werthaltungen der Konsumenten. Gegenstand der Arbeit ist die Konzeption eines Untersuchungsdesigns zur quantitativen Anwendung der Means-End-Chain-Analyse. Im Rahmen einer Online- Befragung wird das Kaufentscheidungsverhalten bei alpin-spezifischen Gesundheits- und Wellnessreisen untersucht. Dazu werden die theoretischen Verfahrensgrundlagen der Means-End-Chain-Analyse aus der Literatur erarbeitet und in den Rahmen der Konsumentenverhaltensforschung gesetzt. Darüber hinaus wird eine Recherchesystematik entwickelt, anhand derer unterschiedliche Anwendungsbeispiele des Means-End-Chain Verfahrens in der Praxis präsentiert werden. Es wird abschließend ein Untersuchungsdesign vorgestellt, welches den Grundzügen der Means-End-Chain-Theorie entspricht und Charakteristika des Ladderings sowie der Association Pattern Technique trägt.


Diane Schnorr: „Online-Benchmarking als Instrument zur Qualitätssicherung in der Hotellerie am Beispiel des EU-Projektes „Alpshealthcomp““


Abstract:


Gegenstand der Arbeit ist die Entwicklung eines Online-Benchmarking-Tools im Rahmen des EU-Projektes „Alpshealthcomp“ zur Erfassung und zum Vergleich der Gästezufriedenheit in den Hotels der Dachmarke „Alpine Wellness“. Dies geht einher mit der Betrachtung bereits bestehender Online-Benchmarking-Tools für die Hotellerie und der allgemeinen Bewertung von Benchmarking als Instrument des Qualitätsmanagements bzw. der Qualitätssicherung in Hotels. Dies erfordert des Weiteren eine Betrachtung des Themas Qualitätsmanagement von Dienstleistungen, speziell der Hotellerie, und einer grundlegenden Darlegung der relevanten Begriffe.


In Bearbeitung:


Kristina Dorsch: Der Einfluss des demographischen Wandels auf den Gesundheitstourismus


Kornelia Brock: Kulturspezifisches Marketing am Beispiel alpiner Gesundheits- und Wellnessprodukte