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Der Zukunft der Mobilität auf der Spur

[02|12|2015]

Fallstudie „Bern Lötschberg Simplon Bahn AG“ im Wintersemester 2015.


Wie werden wir morgen unterwegs sein? Warum sind wir überhaupt unterwegs? Und welche Herausforderungen daraus ergeben sich für eine Bahngesellschaft?

Diesen Fragen gehen im laufenden Wintersemester 13 Studierende der Fakultät für Tourismus in einer Fallstudie nach. Für den Partner BLS AG (Bern Lötschberg Simplon Bahn AG) in Bern in der Schweiz fragen sich die Teilnehmer, welche Bedürfnisse Mobilität befriedigt, und wie sich diese Bedürfnisse in den letzten Jahren verändert haben – bei ihnen ganz persönlich, aber auch gesamtgesellschaftlich. Und vor allem: wie sich ihre Ansprüche in den nächsten Jahren wohl entwickeln, und welche alternativen Mobilitätsangebote sie vielleicht nutzen wollen.

Nach einer intensiven Studien- und Recherchephase in München fuhren die Teilnehmer unter der Leitung von Prof. Dr. Klassen und Prof. Dr. Busacker Anfang November für eine Woche zum Partner in die Schweiz. Die BLS AG betreibt im Kanton Bern und in vier weiteren Kantonen den Regionalverkehr und die S-Bahn, Busse, Schiffe und ein Autozug-Shuttle unter dem Lötschberg-Pass hindurch. Am Konzernsitz der BLS AG in Bern führten sie eine Woche lang viele Gespräche, zunächst mit der Unternehmensentwicklung, die die Arbeit an einem Zukunftskonzept koordiniert. In den folgenden Tagen standen dann aber auch Gespräche mit den Abteilungen für Marketing, Produktmanagement, Online-Auftritt und App, Tarife und Verkehrsverbund sowie noch einige mehr auf dem Plan. Natürlich durfte auch die Erkundung der Produkte unseres Partners nicht zu kurz kommen: die Studierenden bestimmten selbst, welche Linien, Züge und Schiffe sie ausprobieren wollten. Einige fuhren bis fast an die französische Grenze zum Lac de Neuchâtel, andere bis fast nach Italien ins Rhône-Tal oder nutzten die BLS-Schiffe auf dem Thuner See, sprachen mit Fahrgästen und Zugbegleitern. In einem Werk der BLS erlebten wir hautnah, was Ingenieure und Techniker alles tun, damit die Züge der BLS jährlich viele Millionen km pro Jahr sicher zurücklegen können.

Die Partner von der BLS zeigten sich hoch zufrieden. Schon die Woche der Zusammenarbeit vor Ort habe ihnen viele wichtige Denkanstöße gegeben. Vielen Dank an Deane Harder und seine Kolleginnen und Kollegen für die spannenden Einblicke in ihre Arbeit!

Wichtige Denkanstöße nehmen wir natürlich auch zurück mit nach München. Hier werden nun die Ergebnisse verarbeitet und Empfehlungen abgeleitet. Zur Präsentation der Ergebnisse erwarten wir die Partner Anfang Februar an unserer Fakultät in München.