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Istanbul calling.

21 Studierende der Fakultät für Tourismus nahmen unter der Leitung von Prof. Dr. Gruner und Prof. Dr. von Freyberg an der Fallstudie in Istanbul teil.
21 Studierende der Fakultät für Tourismus nahmen unter der Leitung von Prof. Dr. Gruner und Prof. Dr. von Freyberg an der Fallstudie in Istanbul teil.

[16|11|2015]

Im Rahmen der Fallstudie „Vermarktung und Betriebsführung eines kulturorientierten, authentischen Ferienhauskonzepts im türkischen Ayvalik“ von Prof. Dr. Gruner und Prof. Dr. von Freyberg brachen im November 21 Studierende nach Instanbul auf.


Ost und West, Orient und Okzident – wie sind diese so gegensätzlich anmutenden Welten vereinbar? Die Antwort lautet MANZARA. Hinter diesem türkischen Wort, welches zu Deutsch „Aussicht“ oder „Ausblick“ bedeutet, verbirgt sich ein einmaliges Hospitality Konzept in der Türkei. Mit seinem Geschäftsmodell der Vermietung von liebevoll gestalteten Dachgeschosswohnungen in Verbindung mit authentischen Istanbul-Erlebnissen sucht das Architektenehepaar Gabriele und Erdogan Altindis eine interkulturelle Brücke zwischen Istanbul und Deutschland zu schlagen. In mehr als 30 Stadtwohnungen setzen die beiden Visionäre dieses Anliegen bereits erfolgreich in die Tat um.

Istanbul mit allen Sinnen erleben
Ob „Bosphorus“, „Topkapi“ oder „Hagia Sophia“: in beinahe sämtlichen Stadtwohnungen vermag der Gast in atemberaubender Aussicht in Verbindung mit ausgefallenem Design zu schwelgen. Der Anreiz, das Apartment zu verlassen, entpuppt sich als gering. Folgt man aber schließlich doch den Gerüchen der Bazare, dem Ruf der Muezzine, dem Lüftchen des Bosporus, so beginnt man, Istanbul mit allen Sinnen zu erleben. Bei den MANZARA Stadtspaziergängen, Führungen, Bootsfahrten oder kulturellen Veranstaltungen taucht der Gast bereits in der ersten Minute zur Gänze in diese reizvolle Stadt ein. Der womöglich bereits etwas ausgewaschene Begriff der Authentizität erlebt bei MANZARA eine regelrechte Wiedergeburt. Eine Atmosphäre der Begegnung und des Austauschs schaffen Gabriele und Erdogan nicht nur mit ihrem Team, sondern auch mit all jenen, die im Laufe der Jahre Teil ihres weitverzweigten Netzwerks geworden sind. So lernten die Studierenden und ihre Professoren während ihrer Exkursion zahlreiche Künstler, Fotographen, Filmemacher, großartige Gastgeber wie auch das gesamte MANZARA Team kennen und ließen sich von ihnen allen in die Faszination dieser Weltstadt entführen.

Ein inspirierender Workshop reflektierte die gewonnen Eindrücke
Um seinen Gästen dieses sagenhafte Gesamterlebnis künftig auch fernab des städtischen Trubels am Meer bieten zu können, entwickelt das Ehepaar seit letztem Jahr ein ähnliches Konzept in der Kleinstadt Ayvalik, für dessen Inbetriebnahme Gabriele und Erdogan die Unterstützung durch die Fakultät für Tourismus als in höchstem Maße förderlich und wertvoll bewerten. So begannen die Studierenden Anfang Oktober, im Rahmen ihrer Fallstudie sowohl in München wie auch vor Ort in Ayvalik und Istanbul ein entsprechendes Betriebsführungs- und Vermarktungskonzept zu erarbeiten. Nach einigen Skype-Gesprächen lernte die harmonische Gruppe ihre Auftraggeber im November endlich persönlich kennen. Vier volle Tage erkundeten Gabriele und Erdogan mit den Studierenden und Professoren Istanbul wie auch Ayvalik (der griechischen Insel Lesbos gegenüber gelegen) ausgiebig. Am letzten Tag wurden die gewonnen Eindrücke sowie die an der Hochschule in München geleistete Vorarbeit im Rahmen eines inspirierenden Workshops reflektiert und zusammengetragen.

Studierende erarbeiten zunächst Betriebsführungs- und Vermarktungskonzept
Viel zu schnell hieß es am Tag der Abreise bereits wieder Allaha ismarladik – Auf Wiedersehen. Den herzlichen Abschiedsgruß Gabrieles und Erdogans sowie des gesamten MANZARA Teams erwiderten Studierende und Professoren mit dem Gegengruß güle güle. „Als Fremde kamt ihr, als Freunde geht ihr“ rief Gabi der Gruppe noch nach, als sie sich schweren Herzens, aber voller Enthusiasmus und Inspiration mit ihren Köfferchen über das holprige Kopfsteinpflaster auf den Weg gen Flughafenbus machte.

Doch das nächste Wiedersehen liegt bereits in naher Zukunft: bis Dezember haben die Studierenden noch Zeit, sich für das, was das Ehepaar Altindis ihnen in der Türkei an unvergesslichen Erfahrungen, Momenten und Begegnungen geboten hat, in Form eines ausgefeilten Betriebsführungs- und Vermarktungskonzepts zu revanchieren und den noch zarten Stamm der jungen Freundschaft rasch zu stärken.

Weitere Informationen zu MANZARA finden Sie unter http://www.manzara-apartments.com/de/